Über Mich



Hobbyfotograf aus Duisburg

Lars Dabringhausen (*1977)
"Bewusste" Fotografie seit 2011

 

 

 

 

Wie ich zur Fotografie gekommen bin

2011 - Ich hatte einen studentischen Nebenjob bei einer Versicherung in Düsseldorf.

In der Mittagspause knipste ich ein Eichhörnchen am Rande des benachbarten Golzheimer Friedhofes. Mit einer digitalen Taschenknipse von Casio, so wie es wohl Millionen von Menschen tun würden. Aber das Eichhörnchen bewegte sich etwas und das Foto war total unscharf. Und ich hatte keinen Schimmer warum. Plötzlich war mein Interesse geweckt ! Schließlich sollte es ja Kameras oder Fotografen geben, die ein scharfes Foto in dieser Situation hinbekommen, oder ?

 

Dann war da dieser nette Kollege, von dem ich wusste, dass er sich ein wenig mit der Fotografie auskannte. Hatte er mir doch tags zuvor noch seine tollen Fotos von der Nordsee gezeigt. Also befragte ich ihn umgehend. Er "faselte" etwas von Belichtungszeit, Blende und manuellen Einstellungen. Böhmische Dörfer für mich. Ein Foto zu machen hieß doch: Klick, Foto, fertig ! Er begutachtete meine Kamera und stellte fest, dass diese wohl nicht die nötigen Einstellungen für mein Eichhörnchenfoto ermöglichte. Aber ich wollte es ! Ich wollte ein scharfes Eichhörnchenfoto ! Und zwar selbst fotografieren. Und vor allem wissen, was ich tun muss und warum. Die Geburtsstunde meines neuen großen Hobbys ! Auch wenn ich witzigerweise bis heute nie wieder ein Eichhörnchen fotografiert habe.

 

Schnell wurde mir klar, dass ich zum Erlernen der Fotografiegrundlagen eine Kamera benötigte, die mehr Einstellmöglichkeiten, als eine Automatikfunktion hatte.

Ein guter Freund konnte mir günstig eine Kamera mit den besagten Eigenschaften besorgen. Die Wahl von Marke und Modell war dabei ein wenig schicksalhaft und wenig sondiert. Kurz gesagt, ich nahm, was ich für kleines Geld bekam. Es war eine Canon Powershot SX20 - eine sogenannte Bridge-Kamera mit sämtlichen Einstellmöglichkeiten und einem sehr großen Brennweitenbereich. Ein exzellentes Einsteigermodell für mich zu dieser Zeit. Ich verbrachte jede freie Minute mit dem neuen Spielzeug, erforschte jeden einzelnen Knopf und studierte die Betriebsanleitung selbst auf dem Klo.

Immer noch sehr grün hinter den fotografischen Ohren, wurde ich von meinem besten Freund gefragt, ob ich nicht seine standesamtliche Trauung fotografisch begleiten wolle. Also, zusätzlich zu meiner Funktion als Trauzeuge. Selbstverständlich bin ich dieser Bitte nachgekommen, denn ich war, mit der neuen Kamera ausgestattet, ja jetzt Profi. :-)))

Lustiger- und motivierenderweise sind sogar ein paar nette Aufnahmen entstanden.

 

Als meine Begeisterung und Motivation nach über einem Jahr immer noch ungebrochen waren, entschloss ich mich 2012 ziemlich spontan - aber von der Sache felsenfest überzeugt - zur Anschaffung meiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera. Ob meiner guten Erfahrungen mit der SX20 wurde es wieder eine Canon. Genauer gesagt eine 600D mit dem 18-55mm Kit-Objektiv, sowie einem 55-250mm Teleobjektiv.

Eine goldrichtige Entscheidung. Ich verbrachte ab diesem Zeitpunkt tatsächlich nahezu jede freie Minute mit der Fotografie. Wenn ich nicht gerade fotografierte, saugte ich so ziemlich jede Information und jedes Tutorial im WWW auf. Ich probierte unheimlich viele Dinge aus und ließ mich auch von der einen oder anderen Ernüchterung oder gar technischen Grenzen niemals aufhalten. Im Gegenteil: Ich lernte, warum etwas ging oder auch nicht.

 

In der Folge kam natürlich immer wieder mal neues Equipment dazu, das neue Techniken und Möglichkeiten bot. Von irgendwelchen Filtern, Reflektoren, Blitzen, usw. bis hin zu ersten Erfahrungen mit People-Shootings im Mietstudio.

Doch nicht nur beim Fotografieren selbst, sondern auch in der Bildbearbeitung durchlief ich eine deutliche Entwicklung. Von 2015 an habe ich mich beispielsweise intensiv mit dem allseits bekannten Adobe Photoshop beschäftigt und verfüge heute über Knowhow und Möglichkeiten der Bildbearbeitung, wie ich es vor ein paar Jahren nicht für möglich gehalten habe.

 

Zu meinem 40. Geburtstag, bekam ich von einem guten Freund, Nachbarn und passionierten Analogfotografen eine analoge Kamera geschenkt. Eine Canon AE-1. So enstand parallel zu meiner digitalen Fotografie auch ein echtes Faible für die analoge Fotografie. Vor kurzem erst, habe ich im improvisierten Heimlabor unter seiner fachlichen Anleitung meinen ersten analogen Film entwickelt und am Vergrößerer meinen ersten eigenen Abzug erstellt. Echt faszinierend !